Ich habe nur noch Kopfschütteln übrig, wenn junge Menschen nicht einmal die Hauptstadt von Deutschland kennen oder nichts wieter zu den Bundesländern sagen können. Ich finde das erschreckend. Darüber wird oft gesprochen, aber es wird nicht wirklich thematisiert. Es wird einfach festgestellt. Es reicht schon lange nicht mehr, einen Schalter umzulegen und mehr Bildung zu fordern.
Die AFD will Ausländer abschieben. Dabei verkennt sie, daß wir ohne Fachkräfte aus dem Ausland nicht existieren könnten! Wir Deutschen waren nicht in der Lage, aus eigenen Kräften die Menschen, die unseren Staat, unser System tragen sollen, heranzuziehen.
AFD und Ausländer - das ist viel komplizierter als es auf den ersten Blick scheint. Die AFD polarisiert! Aber die sogenannten Parteien der Mitte haben über Jahrzehnte nicht erkannt, wo uns der Schuh drückt. Obwohl die AFD nicht deutlicheer darauf hinweisen kann - die sogenannten etablierten Parrteien sind da bis heute blind. Die AFD hat die Menschen aber genau da abgeholt! Die Merkel-Regierung hat sich in außenpolitischen "Erfolgen" gesonnt, hat irgendwann gesagt "Wir schaffen das". Aber wir haben es nicht geschafft. Die Ampelkoalition hat teils unsinnige Klimapollitik betrieben und Verordnungen und Gesetze erlassen ohne das Volk zu fragen.
Und Friedrich Merz geht schon jetzt als Lügner und Brecher von Wahlversprechen in die Geschichte ein! Viel Polemik ist im Netz zu finden; und im Bundestag wird debattiert und überlegt, wie die Parteien ihre Vorstellung von der Welt durchsetzen können.
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Was Anderes: Multikulti ist gut und schön. Aber so wie das aktuell gelebt wird, geht es nicht. Wenn ich in Kassel Straßenbahn fahre und um mich herum nicht deutsch gesprochen wird, ist irgendwas nicht in Ordnung. Dabei nehme ich nicht die Position der AFD ein! Von rechtem Gedankengut distanziere ich mich ausdrücklich! Ich will auch in eine andere Richtung argumentieren.
Seit dem 16. Lebensjahr bin ich in einem Dorf bei Kassel großgeworden und fühlte mich absolut zu Hause und integriert. Dann begann ich ein Studium und eine Ausbildung in Westberlin. Das war damals eine Insel, umgeben von einer Mauer. Eine Heimfahrt mit dem Zug ab Bahnhof Zoo dauerte über acht Stunden. Meist hatte ich den Nachtzug genommen. Als ich dann morgens in Bebra aufwachte, hörte ich den Schaffner oft im Kasseler platt plärren. Wie habe ich mich da gefreut! Die Heimat rückte immer näher!
Was ich sagen will: Wir haben unserre Wurzel verloren. Wir waren das Land der Dichter und Denker. Ich habe gelernt, Goethe, Schiller, Lessing zu lesen und begriffen: Auch die gehören zu unseren Wurzeln. Ich finde es nicht richtig, wenn man heute darüber diskutiert, die Klassiker in vereinfachten Fassungen zu lesen. Wir glauben, das sei modern und zeitgemäß; aber das ost mir dumm und ignorant.
Warum müssen wir denglisch sprechen? Warum stehen wir nicht zu unserer schönen Sprache genauso wie es zum Beispiel die Franzosen tun?
Aber das alles funktioniert nicht, wenn man an Bildung, Sport und Kultur spart.
Stichwort Kultur: Ohne Kultur verlieren wir unsere Idendität. An Kultur und Bildung wird gespart. Aber für Fahrradwege in anderen Ländern ist Geld da! Ich will Subventionen im Ausland gar nicht bewerten. Dazu weiß ich zu wenig. Aber mir hat noch niemand plausibel erklären können, warum das letztlich auf Kosten der eigenen Bürger geht. Stichwort Sport: Ich will nicht unbedingt Sprüche bemühen wie "in einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist". Aber es ist doch so, daß wir unseren Körper nicht vernachlässigen sollten. Das wäre nicht gesund. Falsch: Das ist nicht gesund, denn das ist der Ist-Zusstand. Als ich vor Jahren in der DDR zu Besuch war, waren die jungen Leuute stabil und gut gebaut. Sie hatten eine Ausstrahluing, waren Persönichkeiten. Und heute? Es gab eben Staaten, die erkannt hatten, daß man diese Dinge nicht einfach sich selbst überlassen konnte. Und das ist ohne Ideologie, ohne Verweis auf Wehrertüchtigung möglich!
Wir haben einen Präsidenten, der vielleicht gute Positionen vertritt, aber nicht eingreifen kann. Wir haben eine Regierung, die für vier Jahre gewählt wird und machen kann, was sie will. Es ist kaum möglich, sie abzuwählen oder in Grenzen zu weisen. ISelensky darf im Bundestag sprechen. Der deutsche Bürger hat dies Möglilchkeit nicht!ch kann mir nicht vorstellen, daß Friedrich Merz auch nur eine Sekunde darüber nachdenkt, daß er im Grunde genommen unser Angestellter ist.
Bei mir führt das zu der Erkenntnis, daß wir in keiner Demokratie leben!
Das macht was mit mir! Inzwischen glaube ich auch nicht mehr, daß Neuwahlen Lösung darstellen! Man kann auch nicht mehr einfach einen Schalter umlegen, und Bildung und Kultur sind aufgewertet. Das Getriebe ist in Teilen eingerostet und verkrustet! Aber ich rufe hier nicht zum Aufstand auf, zu Chaos und Anarchie. Denn unser Grundgesetz bietet Möglichkeiten, die wir vielleicht aus dem Blick verloren haben, vielleicht auch gar nicht kennen.
An dieser Stelle werde ich Videos veröffentlichen, in denen ich meine Positionen und meine Vorschläge erkläre und Vorschläge unterbreite, wie wir zügig und friedlich an unserer Situation etwas ändern können!